Review

Relative Strangers (7/10)

Relative Strangers ist ein Film, der mit einen relativ hohen Anteil an ehemaligen Stars wenig von der anfänglichen Erwartungshaltung des Zuschauers erfüllen kann.

Wie Jiminy Glick ist es ein kleiner, aber nicht minder feiner Film über ein berühmten Psychologen, der in einer vornehmen Familie aufwächst, und daraufhin seine wahren Eltern kennenlernt: Schausteller, leicht proletarisch, sich andauernd am Streiten, aber immer zusammenhaltend.

Er nimmt sie in sein Haus auf, und das Elend beginnt. Seine Hochzeit droht zu scheitern, in einer wichtigen TV-Show verliert er die Geduld und würgt vor der Kamera seinen Vater.

Das alles ist nichts weltbewegendes, doch die Message kommt deutlich rüber: auch wenn deine Eltern leicht meschugge sind, und werden (und welcher Sohn und Tochter kennt das mit zunehmendem Alter seiner Eltern nicht), so ist doch die Familie wichtig und muss man vieles vergeben. Es geht - Amerikanisch halt- und Familienwerte.

Auch wenn sich das erwartete Gagfeuerwerk bedeckt hält, einige Sprüche sind witzig (Wenn dein Gehirn Schokolade wäre,könnte man damit nicht mal einen M&M füllen etc.) sind rar gesät, aber doch besser als erfolgreiche "Komödien" mit Piss- und Fäkalwitzen.

Fazit: Liebenswerte Familienkomödie, in der die familiären Werte am Ende doch zählen, auch wenn die Eltern leicht balla-balla sind. Wiedererkennungsfaktoren sind bei jedem gegeben.

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