Vergleiche mit Dario Argento´s „Tenebre“bleiben nicht aus,nur daß Fulci´s Werk hauptsächlich durch Langeweile und einer nervenden Mörderstimme hervorsticht.
In New York wird eine abgetrennte Hand gefunden:Der New-York-Ripper hat wieder zugeschlagen.Viele junge Frauenopfer gehen bereits auf sein Konto und Leutnant Wiliams,der den Killer dingfest machen will tappt zunächst ganz schön im Dunkel ,bis er feststellt,dass dem Mörder zwei Finger fehlen müssten.
Frauenfeindlichkeit wurde Fulci vorgeworfen und das nicht ganz zu Unrecht,denn mit brachialer Gewalt wird hier gemetzelt,was das Zeug hält,dabei kommen auch nicht potentielle Opfer ganz schön schlecht weg – insofern ist die Kritik nachvollziehbar.
Als wesentlich störender empfand ich jedoch die Stimme des Killers:Schrill und nervig mit einem nervtötendem Donald-Duck-Quak-Quak-Quak macht er wirklich jegliche Ansätze eines glaubhaft mordenden Killers zunichte.
Auch die für Fulci typisch düstere Atmosphäre ist nicht gegeben,wahrscheinlich weil die Thematik eine für ihn ungewohnte war.Das Treiben New York´s ist zwar gut in Szene gesetzt worden,es fehlt jedoch an intensiv dichter Atmosphäre,die gewöhnlich Fulci´s Schauplätzen entspringt.
Splatterfreunde werden erst recht spät etwas befriedigt werden,als die Geliebte des Leutnants in den Fängen des Killers landet.Nachdem diese erstmal hilfesuchend in die Kamera blickt,wird sie nach allen Regeln der Slasherkunst zerlegt.
Am Ende wird der Täter entlarvt und bietet dem ein oder anderen dabei noch eine Überraschung,kann aber den kompletten Film keineswegs retten.
Das Slashergenre beherrschte Fulci eben nicht so wie das des typischen Horrorfilms.
4 von 10 Punkten