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Mit "Lo Squartatore di New York" aka "Der Newy-York Ripper", bekommt man wieder einen wirklich sehr guten Streifen von Lucio Fulci zu sehen. Den Film kann man durchaus dem Genre des Giallo zuordnen, aber er funktioniert auch als Thriller und Krimi und bietet eine schuß Erotik. Wenn man sich einen Film vom Regisseur Fulci anschaut, dann denkt man sicherlich zuerst an explizieten Gewaltszenen und genau dieser bekommt man auch hier wieder geboten, wobei vor allem die Morde an einer Nutte gegen Ende des Films und der Showdown mit dem Killer, einem schon am meisten in Erinnerung bleiben. Die Splatterszenen haben es schon wirklich in sich und kommen recht hart und blutig rüber, aber auch recht realistisch. Sehr gefallen hat mir mal wieder die durchgehend schmuddelige und dreckige Atmosphäre. Dafür sorgt vor allem die Location in New York, wo einige Szenen im Rotlichtmilieu von New York sich abspielen. Die recht schmuddelige Location, wurde wunderbar von der Kamera eingefangen und zählt mit zu den Highlights des Filmes. Zwar haut einem die Geschichte nicht gerade vom Hocker und kommt auch ohne großartige Wendungen und Überraschungen aus, aber dies war ja noch nie so die Stärke von Lucio Fulci. Auch bleibt die Logik manchmal auf der Strecke und das der Täter, mit einer Donald Duck Stimme spricht, fand ich nicht nur ziemlich nervig, auch passte es nicht so ganz in den Film. Die Schauspieler können dagegen wieder überzeugen und spielen ihre Rollen solide runter. Trotz einiger Schwächen in der Story, weiß der Film aber zu unterhalten und legt ein gutes Tempo vor, so das bei den knapp 87 Minuten laufzeit, auch keine längen aufkommen. Nicht der beste Giallo, aber einer der wirklich sehenswerten Fulci Filme.

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