Review

Die Story von GORE STORE ist – überraschend ist es kaum – nicht wahnsinnig toll, für einen solchen Genrebeitrag aber ganz o.k.:
Zwei Männer schauen sich einen kurzen Splatterfilm an. Gleich nach dem Abspann wollen sie sich im "Gore-Store" noch weitere blutige Horrorfilme besorgen. Plötzlich befindet sich einer der Männer mitten in den Dreharbeiten eines Snuff-Films – und zwar als "Hauptdarsteller"...

GORE STORE hat mir insgesamt recht gut gefallen. Obwohl nach dem interessanten Filmbeginn dann einige langweilige Passagen folgen...

Die meisten Goreszenen wurden, besonders wenn man das sehr kleine Budget berücksichtigt, solide inszeniert. Einige davon sind doch sehr blutig.
Wenn zum Beispiel auf einem Kühlschrank, der mit Leichenteilen vollgestopft ist, ein BAD TASTE-Aufkleber klebt, ja, dann dürfte dies praktisch jedem Genrefan bestens gefallen! ;-)

Positiv in Erinnerung geblieben ist mir auch der Score. Die Musik passt meiner Meinung nach bestens zu einem solchen kleinen (Party-)Splatterfilm.

Für "Gore-Freaks" aus der Schweiz ist der Film eh ein Muss, aber auch andere Genrefans können ruhig einen Blick riskieren. GORE STORE hat mich zwar definitiv nicht so gut unterhalten wie beispielsweise BLUTGEIL, er ist jedoch eindeutig sehenswerter als diverse andere vergleichbare Filme aus der Schweiz wie etwa KORI oder BLUTIGER SONNTAG.

Das Erstlingswerk von Dominik Lienhard, KNOCHENSPLITTER, finde ich übrigens noch etwas sehenswerter!

5,5 Punkte

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