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Mit "Haunted Hill" kam der erste Film der Firma "Dark Castle Entertainment" heraus. Ein Remake des Vincent Price-Klassiker "Das Haus auf dem Geisterhügel"! Gleich wurde wieder geunkt, wie schlecht das Ganze doch nur werden konnte! Wer sich davon aber nicht abschrecken ließ, wurde positiv überrascht. Denn auch wenn das Ganze sicher nicht an das Original herankommt, so ist es doch einer der gelungensten Gruselstreifen der heutigen Tage.

Haunted Hill macht einfach nur Spass. Die Story ist, wie meistens, zwar recht dünn und nicht gerade voller neuer Ideen, dafür wurde das Gebotene aber super umgesetzt und überzeugt als "Story drum herum" mehr, als bei den meisten Slashern!

Die Schockeffekte, auf die es in dem Film eigentlich als einziges ankommt, sind allesamt an genau die richtigen Stellen gesetzt und durch einen brachialen Soundtrack überzeugen sie auf ganzer Strecke. Selbst alte Hasen dürften sich beim Anschauen hier und da erschreckt haben. Zudem ist das Ganze auch noch nett blutig inszeniert.

Die Charaktere sind allesamt schräge Gestalten und sind sauber zusammengewürfelt. Sei es der exzentrische Steven Price(!), großartig dargestellt von Geoffrey Rush, seine ihn hassende Ehefrau Evelyn (Famke Janssen) oder der Hausmeister des Spukhauses Watson Pritchett, der von "A Night at the Roxbury"-Star Chris Kattan schräg und einfältig dargestellt wird. Alle (auch alle Anderen) haben ihre Hausaufgaben gemacht und überzeugen mehr, als der x-te Slasher-Star.

Ebenfalls schick: "Re-Animator" Jeffrey Combs in seiner schrägen und auf ihn zugeschneiderten Nebenrolle als Arzt des Grauens.

Fazit: Eine erfolgreiche Gruselstunde in Sachen Grauen. Laut, schräg und schick in Szene gesetzt, mit tollen Charakteren und einem wahrhaft höllischen Haus. Dark Castle Entertainment hat die Einstellungsprüfung mit Bravour bestanden!

Mehr davon!

Wertung: 9/10

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