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Der legendäre Hongkong-Trashmeister Godfrey Ho hat wieder zugeschlagen, diesmal aber nur als Produzent im Hintergrund, und einmal mehr Frankenstein-mäßig aus Material aus mindestens 2 völlig unterschiedlichen Filmen einen einzigen Streifen zusammengenäht. Leider muss ich sagen: Hätte sich alles nur um den lachhaften Robocop-Abklatsch, der wie ein Mann in silberner Feuerschutzkleidung ausschaut, gedreht, wie er fernöstliche Vampire verdrischt, die wie Otto Waalkes (!) durch die Gegend hüpfen, dann wäre der Blödsinn vielleicht sogar ganz annehmbar geworden. Aber so werden andauernd irgendwelche Nebenschauplätze rund um Schießereien mit Drogenschmugglern oder (teils übernatürliche) Liebesdramen involviert, dass man schnell den roten Faden und irgendwann die Lust verliert. Manchmal ist weniger (Action) tatsächlich mehr! Konfus, fahrig und bis zum Schluss neue Charaktere einführend.
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Warum es so ein dümmlicher Mistfilm überhaupt nach Deutschland geschafft hat ist mir unbegreiflich!? Schliesslich gab es schon in kultigen Filmen wie der fünfteiligen Mr. Vampire - Reihe, oder Encounters of the Spooky Kind von Sammo Hung, die Mitte der 1980er einen regelrechten Boom auf hümpfende Vampire und Sifus auslöste, besseres zu sehen. Hier liefert ein Nichtasiat seine Vorstellung eines unterhaltsamen B-Filmes ab. Leider gelingt es ihm so gut wie gar nicht die Facetten des Hong kong Kinos wieder zu geben. Kaum Blut, nur Trash, andauernde Schiessereien und Figuren die überhaupt kein Charisma oder Charme besitzen. Diese 08/15 Posse kann wirklich Nerds begeistern die sich sonst mit asiatischen Filmen überhaupt nicht beschäftigen. Anders kann ich mir die hohen Punkte bei den Bewertungen nicht erklären.....