Es gibt Filme, die man nicht braucht. "Date Movie" ist mit Sicherheit einer davon. Nach "Scary Movie" und "Fantastic Movie" musste aber wohl zwangsläufig auch die Portation auf die - wie im Titel so schön beschrieben - Date Movies erfolgen.
Die Story ist plump: Julia Jones (Alyson Hannigan) ist übergewichtig, hässlich und alles andere als selbstbewusst. Erst der Besuch bei Hitch (Tony Cox) verhilft ihr zu neuer Schönheit, Selbstbewusstsein und Stil. Schon bald darauf lernt sie den jungen Grant Fockyerdoder (Adam Campbell) kennen. Das Glück ist nur kurz, denn Grants Ex-Freundin Andy (Sophie Monk) will um jeden Preis das neue Glück zwischen den beiden zerstören.
Wie schon im ersten Absatz angedeutet, handelt es sich bei "Date Movie" um eine Aneinanderreihung von Szenen aus Liebesfilmen, die parodistisch aufgearbeitet sind. Dieses Vorhaben, was sich in "Scary Movie" im Bereich der Horror-Filme noch einigermaßen verwirklichen ließ, funktioniert hier nur bedingt. Viele Sketche sind 1:1 aus den Originalfilmen entnommen und scheinen einfach lieblos abgefilmt. Schade, denn eigentlich bietet das Thema mehr Potenzial. Viele Filme der vergangenen Jahre, wie zum Beispiel "Was Frauen wollen...", "Schalflos in Seattle" oder "Während Du schliefst" bieten genug Angriffsafläche, um daraus ein gutes Skript zu stricken.
Die kaum vorhandenen Gags zünden nur teilweise und meistens können sie dem Zuschauer auch nicht mehr als ein müdes Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Einige Ideen sind recht gut, werden aber sehr nachlässig verarbeitet.
Bei solchen Filmen fragt man sich immer wieder, wieso Produzenten Geld für so einen Schwachsinn auf den Tisch legen. Die Zuschauerzahlen sind ja auch nie berauschend ("Scary Movie" bildet die Ausnahme) gewesen.
Für Zuschauer, die auf Hip-Hop stehen, dürfte wenigstens der Soundtrack die Langeweile kurzfrisitg vertreiben.