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Achtung, Spoiler!

Flashback - Mörderische Ferien, ein Horrorslasher aus deutschen Landen, der seine amerikanischen Vorgängern wie "Ich weiß,..." und "Düstere Legenden" bei weitem übertrifft und selbst mit „Scream“ mithalten kann. Nachdem man die erste Skepsis (Horror aus Deutschland; Soap-Darsteller in so einem Film) überwunden hat und sich den Film ganz objektiv ansieht, muss man zweifelsohne anerkennen, dass selbst in genannten amerikanischen Slashern nie mit einer solchen Konsequenz vorgegangen wurde. Die Kompromisslosigkeit und Radikalität, mit der Regisseur Michael Karen diesen Film erzählt, beeindruckt und wer nun ein stumpfsinniges Abschlachten diverser Jungendlicher erwarte, wird absolut positiv überrascht. Dem Film gelingt es immer wieder, mit neuen Wendungen und Überraschungen aufzuwarten, die man so nicht erwartet hätte. Die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt im Verlauf des Films immer mehr, so dass man am Ende nicht mehr weiß, wer die eigentlichen Täter sind und wer unschuldig, im Sinne von Rein, ist. Auch die als „Eindimensional“ verschrienen Soap-Darsteller, Xaver Hutter und Alex Neldel tragen den Film in der letzen halben Stunde fast alleine auf ihren Schultern, spielen absolut überzeugend. Einziger Wermutstropfen der uncut Concorde-DVD ist, das es eine „extra-lange“ Fassung gibt, Premiere 13th Street hat diese schon mehrmals ausgestrahlt, in der die Morde an Melissa und Paul, sowie die Entmannung von Leon drastischer und jeweils um einige Sekunden länger, bzw. in Großaufnahme gezeigt werden.
Alles im allem eine klare 10/10!

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