Review

Paperhouse

Also ICH kann mit diesem Film nicht so sonderlich viel anfangen.
Das ist irgendwie eine krude Mischung, aus Drama, Mysterie, Fantasy (,) Kinderserie* (dazu komme ich später noch), die sich nicht so recht "einordnen" läßt.

Nun,
das ist ja erstmal auch nicht schlimm, aber der Film hat so überhaupt nichts, was auch nur annährend spannend, oder gar unterhaltsam wäre. Also ein, wie auf dem Cover angekündigter "Psycho-Thriller" is' das definitiv schonmal nich'.

-Zugegeben, die schauspielerische Leistung von dem kleinen Mädchen ist grandios, aber das macht den Film leider auch nicht viel besser, denn das Wichtigste ist in sich nicht richtig "schlüssig"; nämlich die Story...

Womit wir den bei der Geschichte wären, die uns dieser Film denn so erzählt:
Die sonst eher aufgeweckte, 12jährige Anna (schätze mal, gespielt von Charlotte Burke) wird eines Tages krank, und muss die Tage über im Bett verbringen. Sie vertreibt sich die Zeit mit malen, und malt ein Haus, welches sie Nachts in ihren Träumen betreten kann. Darin wohnt Mark, den sie in Ihr Haus "gemalt" hat. Sie malt immer mehr in, und um das Haus, und bald ist Traum (Welt) und Realität nicht mehr auseinanderzuhalten. Bis es eine überraschende Wendung gibt, denn Mark existiert wirklich...


Soviel zu der Geschichte. Ich möchte auch nicht zuviel erzählen, da sonst die ohnehin "dünne" Story "flöten" geht...

Also die Story (vor allem der Covertext) klingt ja wirklich genial, aber da hätte man mehr draus machen können. Schade.

-Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie fühle ich mich bei diesem Film eher an solch (uralte) "Mysterie"-Kinderserien*, wie z.B.:
"Timm Thaler" (o.ä.), oder "Madita" zurückerinnert.

Vielleicht kurz zur Erklärung, da wohl heutige "Kids" nicht unbedingt wissen, was das ist (bzw. war):
"Timm Thaler" hat sein Lachen verkauft, wodurch er aber jede Wette gewinnt, nur eben nicht mehr Lachen kann; und
bei "Madita" ging es um ein Mädchen, daß durch die bloße Berührung Ihrer Hand Gegenstände und Menschen in pures Gold verwandeln konnte...

-Also beides eigentlich eine tolle Sache, bei der der "Negativ-Effekt" aber im Nachhinein überwiegt.

Zurück zu "Paperhouse":
Nun ja; wie ich schon sagte klingt die Story ganz passabel, wird aber im Verlauf des Films gehörig "vermurkst" (ganz zu schweigen von der total "danebenliegenden" Schlußsequenz). Also ich schätze der Streifen ist eher was für Leute, die z.B. auch so "hochgelobte" Filme wie Peter (Herr der Ringe) Jackson's "Heavenly Creatures" gut finden, zu denen ich mich ebenfalls nicht zählen kann...

Wie ich Eingangs schon erwähnte, ist das schonmal kein "Psycho-Thriller" (und "Alptraumhaft" ist der auch nicht). Es gibt zwar einige "düstere" Szenen (weshalb der Film wohl auch erst ab FSK16 freigegeben ist), aber ansonsten wäre das eher ein "Mysterie"-Kinderfilm, mit einer durchaus phantasievollen, aber schwer zugänglichen Story, die leidlich "spannend" ist...

Die Musik von Hans Zimmer wirkt z.T. total "überkandid(d)elt" (für diese Art Film), und man würde sowas eher solch in Filmen wie z.B.: "Die Stunde der Patrionten" (o.ä.) erwarten.

Fazit:
(Für mich) glatter Fehlkauf dieser DVD. Das ist ein Film den ich mir mit großer Wahrscheinlichkeit vielleicht mal wieder in, bestenfalls 10 Jahren ansehen werde (wenn überhaupt).
Lieber "Timm Thaler" kaufen (gibt's, glaube ich, inzwischen auch schon auf DVD).

-Auweia; frage mich ernsthaft, wann der "Denver Clan" auf DVD rauskommt (wenn's den nicht sogar auch schon gibt)...

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