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Matt Hobbs ist ein talentierter aber erfolgloser Schauspieler. Als seine Ex-Frau ihn mit seiner Tocher Jeannie allein zurücklässt, müssen sich beide erst einmal aneinander gewöhnen. Jeannie ist gewöhnt, alles nach ihrem Willen zu bekommen – und zwar sofort. Dies bringt nicht nur seine neue Beziehung zur Produktionsassistentin Cathy Breslow durcheinander, sondern auch seine Karriere.

Gehts hier ... könnte eigentlich eine ganz klasse Filmbusiness Satire sein. Ein Simpsons Produzent als Regisseur, Stars noch und nöcher, In-jokes wohin man blickt und Nick Nolte in guter Form, wenn man sich denn nicht entschlossen hätte von der Komödie in eine Vater/Tochter/Ex-Frau Beziehungsdramatik hineinzugleiten. Sobald die 6-jährige Göre mit ihrer 10 von 10 Attitüde auf der Skala nervtötender Kinderschauspieler anfängt, wünscht sich der Zuschauer (zumindest ich), das die Eltern beim Hoppe hoppe Reiter spielen damals ein Kondom benutzt hätten.
Dazu kommt noch eine obligatorische Love Story, die dem ambitionierten, aber seit Ewigkeiten arbeitslosen, Schauspieler viel von seiner sonst knuffigen Rolle wegnimmt. Der Humor um die Lebensgeschichte Matt´s war aber auch vorher nicht oscarverdächtig. Ein paar nette Gags über die allerlei verschrobenen Charactere, wie Regisseure oder Produzenten meist im neurotischen, chaotischen oder eingebildeten Bereich, sind dabei durchaus dabei, aber das Gesamtwerk ist gerade mal knapp unterdurchschnittlich. Hier wäre mehr drin gewesen.
4/10

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