Inhaltsangabe

von LittleMole

Werkelmänner, so werden die Drehorgelspieler ...

... im Wien der k.u.k-Zeit genannt, die mit ihren Werkel genannten Leierkästen durch die Gassen der Stadt ziehen, um von den zugeworfenen oder-gesteckten Münzen der Passanten, vor allem aber auch der Anwohner zu leben. Doch die Werkelmänner haben ihre Orgeln nur geliehen, und müssen für diese Bereitstellung Geld bezahlen. Gleichzeitig werden ihnen auch Bezirke zugewiesen, in denen sie zu spielen haben, und Übertretungen werden genauso wie Schulden mit massiver Gewalt geahndet. Jemand wie der Wessely, der sein eigenes Werkel hat und selbständig ist, wird vom Wiesinger, dem Herrn über die Werkelmänner, gar nicht gern gesehen. Die Prügel, die der Wessely von Wiesingers Leuten bezieht, werden ihn auch nachhaltig verändern. Denn eigentlich wollte der Wessely eine Gewerkschaft der Werkelleute gründen, um endlich ein klein wenig soziale Gerechtigkeit auf Wiens Straßen zu bekommen. Gerechtigkeit im Umgang mit den Behörden, für die die Werkelmänner allesamt nur Abschaum sind, und Gerechtigkeit bei den Arbeitsverhältnissen. Dinge, die dem „Prinzipal“ genannten Wiesinger naturgemäß übel aufstoßen, und der mit allen erdenklichen Mitteln dagegen vorgeht. Seinen Clou erzielt er, als er die Presse für sich einnimmt …

Details
Ähnliche Filme