Leider hat mich der Film "Der Fluch der Betsy Bell" nicht so überzeugen können. Zwar wartet der Gruselfilm mit wirklich guten Darstellern auf (Donald Sutherland und Sissy Spacek als Eltern) und auch die Atmosphäre ist recht gelungen, da der Film im 19. Jahrhunder spielt. Aber irgendwie sprang der Funke bei mir nicht so über. Eine wirklich innovative Story bekommt man hier nicht gerade geboten, man denkt natürlich sofort an "Der Exorzist" als Betsy Bell vom Geist befallen ist. War es am Anfang auch noch recht gruselig, haben einen die Attacken nach einiger Zeit aber nicht mehr so gefesselt, da es immer das gleiche war. Auch war die Geschichte recht einfach gestrickt, so das es wirklich keine großartigen Überraschungen gab. Es blieben auch viele Fragen unbeantwortet. Was hat es mit dem Wolf auf sich gehabt. Warum der missglückte Fluchtversuch bzw was hat man sich davon erhofft. Auch sonst war nicht immer alles logisch, was man zu sehen bekam. Warum musste das Mädchen alleine Schlafen, nachdem man wußte, das sie sich nichts einbildete oder nur schlecht geträumt hat. Weshalb musste Betsy Bell das alles erleiden, obwohl sie ja nicht die Böse am Ende war, der unrecht angetan wurde, sondern ja nur ihr Vater. Überhaupt fand ich die Wendung der Story gegen Ende, nicht gerade als sehr gut, vieleicht auch etwas verwirrend. Auch auf die Rahmenhandlung am Anfang und am Ende, da hätte man auch drauf verzichten können, da sie für die Geschichte an sich, nicht wirklich wichtig war. Im großen und ganzen hat mich der Film jetzt nicht so vom Hocker gehauen.