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Der Film beginnt in der Gegenwart und zeigt den Alptraum von einem Mädchen. Die Mutter liest danach im Tagebuch "Die Wahrheit unserer Familien-Geschichte" welches zuvor auf dem Dachboden gelegen hat und von hier an beginnt die Rückblendung. John Bell verliert im Jahre 1817 die Gerichtsverhandlung, wegen einem Stück Land, gegen die Bäuerin Kate Batts, da er gegen das kirchliche Recht verstossen hat. Kate Batts wird im Ort als Hexe betitelt und schwört John Bell nach der Verhandlung, dass er und seine Familie dafür noch büssen werden. Von nun an passieren bei der Familie Bell, insbesondere bei der Tochter Betsy, tatsächlich eigenartige und unerklärliche Dinge. Dies sind Alpträume, plötzlich auftauchende Wölfe, mysteriöses Mädchen welches nur Betsy sieht und ein unsichtbarer Dämon der sie heimsucht. Der zuerst zweifelnden Pfarrer und Betsy's Lehrer sehen die unerklärlichen Phänomene ebenfalls, können den Dämon jedoch auch nicht vertreiben. Dieser wurde nicht wie zuerst vermutet von Kate Batts erschaffen, sondern von Betsy selber, wohl als eine Art Hilfeschrei um die Vergewaltigung von ihrem Vater John zu vergessen. Nachdem sie ihren Vater mit Gift tötete war auch der Dämon verschwunden. Die Vergewaltigung scheint auch der Auslöser der Alpträume vom Mädchen aus der Gegenwart zu sein. Ihre Mutter scheint dies nun jedenfalls erkannt zu haben.

Ich fand den Film eigentlich ganz gut. Er ist gut produziert, hat bekannte und solide Darsteller und bietet eine recht spannende und gruselige Geschichte. Genre übliche Schockmomente oder blutige Szenen sucht man allerdings vergeblich. Die Story wirkt zwar schlüssig und hat kaum Logikfehler, allerdings werden nicht alle Elemente und Nebengeschichte restlos aufgeklärt.

Note: 6,5 / 10

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