Nick Adams (David Bradley) ist ein harte Cop, aber ein guter Cop. Doch als er hinter dem Schurken Jimmy Wong (Yuji Okumoto) her ist passiert das Unfassbare: Eine Geisel wird getötet. Adam braucht eine Pause. Als er jedoch erfährt, dass ein Kollege und Undercover-Cop, der in einem Knast eingeschleust war, getötet wurde, stellt er sich zur Verfügung. Doch das Knastleben ist kein Zuckerschlecken und als plötzlich Jimmy Wong dort auftaucht, gerät seine Tarnung und sein Leben in Gefahr...
Hard Attack ist ein echt Klasse B-Actioner vom allerfeinsten und ich muß mich bei Nu Image entschuldigen deren Machwerke ich meistens als billig dahingerotzt bezeichnet habe. Hier stand ein Budget hinter dem Projekt und siehe da es geht doch, die Story wird straight erzählt, es gibt keine bremsende Liebesgeschichte oder übertriebene Menschelei, sondern quasi durchgängig auf die Fresse. Die Action stimmt, David Bradley hat mich ausstrahlungstechnisch zwar nicht vom Hocker gehauen, aber Charles Napier als zynisch psychopathischer Gefängnisdirektor ist allein das Eintrittsgeld wert. Was der Film dafür nicht hat ist ein intelligentes Drehbuch (wer braucht das schon beim Actionstreifen), Realismus (sollen sich die Dokumentarfilmer doch darum kümmern), Waffen nachladen (gibts hier auch, pünktlich nach ca. 500 Schüssen), Logik (verabschiedet sich vorm Filmstart kommt aber nach Abspann wieder) und natürlich tiefenpsychologisch kristallklare Charaktere (pffz, eh nur für Warmduscher). Wer ohne diese Punkte Leben kann ist hier bestens aufgehoben.Absolut empfehlenswert.
8/10