4
Auch wenn die 1980er als ein goldenes Jahrzehnt der Sword and Sorcery Flicks gelten, so muss man doch ernüchternd festhalten: Es war auch ganz viel Bockmist mit dabei. Und wenn ein David Carradine sich in so einen Fantasystreifen verirrt, dann ist es um den Unterhaltungswert eh schlecht bestellt, siehe auch DAS GEHEIMNIS DES BLINDEN MEISTERS. Carradine wuselt sich mit dem stets gleichen gelangweilten Gesichtsausdruck durch einen Krieg, in dem überwiegend vermummte Gestalten in Lumpen sich um einen schnöden Brunnen zanken. Sich in den immer gleichen muffigen, schlecht ausgeleuchteten Burgkulissen abspielend, ist DER KRIEGER UND DIE HEXE außerdem auch nicht schön anzuschauen - von den Tagaufnahmen von der argentinischen Landschaft mal abgesehen. Es handelt sich auch um ein Produkt aus einer Zeit, als sich der Output von Roger Corman qualitativ im freien Fall befand.