Bei diesem Film handelt es sich um einen überdurchschnittlich spannenden Film, der kaum langweilig wird und geistreich geschrieben und umgesetzt wurde.
Die meisten anderen Wertungen dieses Filmes kommen mir aber übertrieben vor, denn man hätte einiges besser machen können.
Zum Beispiel finde ich, daß es dem Film an Spannung raubt, daß man gleich zu Beginn weiß, wer der Mörder ist. Natürlich sieht man dann während dem Film den Mörder immer wieder auftauchen in seiner ganzen Coolness und grinzend, allerdings weiß man ja schon bescheid über sein Geheimnis. Die Szene, wo der Mörder entlarvt wird, hätten die Produzenten wirklich am Filmende einbauen können.
Abgesehen davon ist der Mörder irgendwie zu brav. Wenn man es genau nimmt, passiert eigentlich überhaupt nichts aufregendes in diesem Film. Nach und nach kann sich Guy Pearce erinnern, wie alles war, bis zum Mord an seiner Frau zurück und noch ein bißchen weiter, also spielt die Handlung rückwärts in diesem Film.
Und dazwischen tauchen in seiner Erinnerung halt neue Fakten für ihn auf, die aber eigentlich irrelevant für den Zuseher sind und eigentlich nicht überraschend, denn man denkt ja mit und das nächstliegende, das man vermutet, stellt sich dann als wahr heraus.
Der Film ist für ein oder zweimal sehen gut, aber kaufen würde ich ihn mir nicht.
Ach ja, bevor ich es vergesse: Äußerst schwaches Ende!!!