Review

Als Katzen noch Credits bekamen 


In der Kasse von zwei skurrilen Totengräber ist Durchzug angesagt - da werden sich schonmal schnell selbst Kunden geschaffen! 

Hier 10 Gründe, warum „Comedy of Terrors“ als sehr frühe, augenzwinkernde Horrorparodie ein absoluter Vorreiter war und zum Pflichtprogramm für jeden Fan des Genres gehören sollte...

1 - Der Cast ist schlicht Horrorroyalty und Gold - Price, Lorre, Karloff, Rathbone! Wow! 
2 - Erstaunlich augenzwinkernd, fast meta. Seiner Zeit in dieser Beziehung etwas voraus. 
3 - Sehr feine Kostüme und Sets. 
4 - Von Hammer über Poe bis Universal werden einige Klassiker und Klischees clever aufs Korn genommen. 
5 - Wunderschöne Frauen am Start! 
6 - Rhubarb aka Cleopatra! 
7 - Schwarzer Humor - eine wunderbare „Leichenfledderei“! 
8 - Solides Tempo, knackige Laufzeit. 
9 - Sehr kindlicher, naiver, purer Humor. Sehr zitierbar. 
10 - Lorres letzter Film, kurz vor seinem Tod - auch das ist makaber und passt! Plus Price als skrupelloser Alkoholiker ist in Topform! 

... und 10 Gründe, warum für mich diese Gothic Komödie dennoch kein absoluter Alltimer und tadellos witziger Film ist! 

1 - Kaum Story vorhanden. 
2 - Humor ließ mich oft leider maximal Schmunzeln als wirklich Lachen. 
3 - Nicht ganz zeitlos, etwas angestaubt. 
4 - Manch einer der großen Namen etwas unterfordert/auf Autopilot. 
5 - Deutlich eher für Fans von klassischem Horror. Moderne Gucker könnten das weniger schätzen. 
6 - Etliche Gags zu lang gezogen/zu oft wiederholt. 
7 - Kreuz und querer Score. Von Zitaten bis Slapstick. 
8 - Zu wenig Spannung/Grusel?! 
9 - Wenig Konsequenzen/echte Fallhöhe. 
10 - Rathbones Macbeth-Zitate und -Vorführungen ziehen bei mir wenig. 

Fazit: kein „Young Frankenstein“, aber für wahre Horrorfans - allein durch die spektakuläre Besetzung und sein (für seine Art) sehr frühes Erscheinungsjahr - definitiv sehenswert. Mindestens einmal im Leben. Dennoch: richtig laut und viel lachen, musste ich nicht, etwas mehr erwartet, hatte ich schon... 

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