The Sugar Hill Voodoozombie Gang
„Sugar Hill“ ist ein B(laxploitation)-Klassiker eher aus der zweiten Reihe seiner Zunft und erzählt von dem Rachefeldzug einer jungen, schwarzen Frau, die sich gegen die Mörder ihres Freundes erwehrt - mit Hilfe von einer Armee an Voodoozombies!
Goldene Augen… werden dich aussaugen!
„Sugar Hill“ hat mich durchgängig positiv überrascht. Marki Bey im sexy Jumpsuit - eine Augenweide, eine Traumfrau, eine schwarze Wonder Woman, ein Showstopper! Die schwarzen Zombies mit Goldaugen, Macheten und Spinnweben über den Köpfen - grandios, erinnern mich sogar etwas an die Geisterpiraten in Carpenters „The Fog“! Die bösen Buben - allesamt echt fies und man wünscht ihnen gerne einen kreativen Tod. Voodoozombies in einer Zeit als Romero eigentlich schon klar den modernen Untoten erfunden und auf die Welt losgelassen hatte - sehr erfrischend, positiv oldschool und mit Exotenbonus. Dazu eine knackige Laufzeit, markige Oneliner, durchaus sogar ernsthafte Gruselszenen, etwas Gore, etwas mehr Gesellschafts- und Rassismuskritik, ein ordentlicher, funky Motown-Soundtrack. Was will man da meckern?! Wem auch nur ein Hauch an Blaxploitation liegt, der darf hier aber mal sowas von bedenkenlos zugreifen.
Fazit: Attraktiver, feministischer, augenzwinkernder und kurzweiliger Voodoo-Zombie-Revenger mit einer Menge Blaxploitation-Charme - und famosen Zombiedesigns!