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Vor 5 Jahren spielten ein paar Teenager dem fiesen, brutalen Hausmeister eines Feriencamps einen Streich der übel endete. Der Hausmeister geriet nämlich in Brand, taumelte lichterloh brennend und schreiend nach draussen und stürzte in den Fluss. Er überlebte zwar, die Hautverbrennungen waren jedoch irreparabel und so bleibt der Hausmeister für den Rest seines Lebens grässlich entstellt. Jetzt, 5 Jahre später, findet wieder ein Feriencamp im neu aufgebauten Gebäude statt, und der Hausmeister ist zurück, voller Hass auf alle Teenies will er blutige Rache nehmen, in seinem Gepäck hat er die grosse Heckenschere......
"The Burning" versucht nicht einmal zu verbergen, das er total auf den Spuren von "Freitag 13." wandelt, es wäre allerdings auch völlig sinnlos gewesen, diese Tatsache vertuschen zu wollen. Ich will jetzt aber damit nicht behaupten, das der Film schlecht oder eine plumpe Kopie ist, dem ist nämlich nicht so. Wir haben hier einen Slasher-Film nach bekanntem Muster, der alles bringt, was ein solcher Film braucht. Die Schauspieler und die Regiearbeit sind Durchschnitt, aber das ist weniger tragisch, vielmehr interessieren die Effekte, und diese müssen als gut bezeichnet werden, sie sind blutig und wirken ziemlich real, was weiter nicht verwundert, ist doch der grosse Tom Savini dafür verantwortlich. Der Film bleibt einigermassen spannend bis zum Schluss, was also will man mehr, was kann man mehr erwarten von einem Slasher-Streifen? Man muss schon die besten "Freitag der 13." Folgen nehmen, das sie beim Gore-Gehalt einigermassen mithalten können, "The Burning" hat in dieser Hinsicht eher die Nase vorn. Man muss sich aber unbedingt die Dragon-DVD ansehen, es ist die einzige ungekürzte Version die ich bis jetzt gesehen habe, vergesst die Blood-Edition, die ist elendig zusammengeschnitten und von lausiger Bildqualität. Ich kann den Film jedem Horror- und Gorefreak empfehlen, aber eben nur die richtige Fassung.

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