Der Kurzfilm "Versus W-Man“ erzählt die Geschichte des aus der Mode gekommenen, traditionellen Weihnachtsmannes (Thilo Gosejohann). Deshalb wird er, gemeinsam mit seinem Rentier Bob, vom himmlischen Ministerium gefeuert. Ab nun soll der zeitgemäßere und überaus coole W-Man (Thorsten Knipperts) seinen Platz einnehmen.
Dieser aber, hat alles anderes vor als bloß kleine Kinder zu beschenken: selbst noch durch sein peinliches Ausscheiden aus einem Tanzwettbewerb traumatisiert (in der Jury u.a. Peter Nottmeier) will W-Man durch Hypnose die Weltherrschaft an sich reißen. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen wird schließlich auch noch des Weihnachtsmanns treues Rentier Bob entführt.
So kommt es wie es kommen musste: der Weihnachtsmann verbündet sich mit dem leibhaftigen Elvis (Stefan Engelbert) und gemeinsam kämpfen sie gegen den fiesen W-Man...
Die Charaktere werden (dem Genre entsprechend) überzeugend und mit dem nötigen Augenzwinkern dargestellt. Erwähnenswert ist der Gastauftritt des aus "Switch" bekannten genialen Comedians Peter Nottmeier als erbarmungsloses Jurymitglied und natürlich der Hauptdarsteller Thilo Gosejohann, seines Zeichens auch Regisseur von "Operation Dance Sensation", der in seiner Rolle als Weihnachtsmann brilliert.
Wie man aus der kurzen Inhaltsangabe schließen kann ist Story, inklusive vieler Dialoge, ziemlich schräg. Wer sich davon (hoffentlich) nicht abschrecken lässt, dem sei dieser Film aufs Wärmste empfohlen. Ein großer Spaß ist "Versus W-Man“ auf jedem Fall oder wie es so schön auf dem Cover heißt: "Ein Meilenstein in der Weihnachtsfilmgeschichte!".
8 nach-weihnachtliche Punkte.