Review

Der zweite Film von Regisseur Alexandre Aja, der 2003 mit HIGH TENSION bewies, dass er das Zeug zu einem echten Hochspannungsslasher hat.
So ist auch THE HILLS HAVE EYES eine bizarr-fesselnde Horrorrakete, mit viel in die Magengrube schlagender Gewalt, abgedrehten Typen und ultrahohem Unterhaltungswert!
Nun gibt es aber, wie bei allen Dingen, auch hier wieder eine Kehrseite der Medaille. Wie in HIGH TENSION, dem ersten Film von Alexandre Aja, gibt es auch hier wieder eklatante Logiklöcher. Da mag so mancher sagen, dass das nichts ausmache und fast jeder Film nicht immer nachvollziehbar und logisch sei. Da mag etwas dran sein.
Nur muss ich ganz ehrlich sagen, dass Aja hier, was das Verhunzen von Story angeht, etwas zu sehr in die Fußstapfen seines Erstlingswerkes tritt - HIGH TENSION war und ist definitiv der bisher unlogischste Filmstoff, den es gibt (siehe meine Review über den Flm). Dagegen ist sogar die finale Hubschrauberszene in MISSION IMPOSSIBLE leicht zu schluckende Unlogik! Und an eben diesem "Unlogisch-Faktor" rutscht THE HILLS HAVE EYES nur knapp vorbei. Zwar lässt der Film seine Zuschauer gegen Ende nicht mit einem so arg unzufriedenen Gesicht im Sessel zurück, wie es HIGH TENSION tat. Allerdings hätte dem Film um einiges mehr Schlüssigkeit nicht schlecht getan und so verschenkt auch THHV das Potenzial zu einer definitiven Empfehlung - schade! Mach´s beim dritten Film besser, Aja! Ich bin davon überzeugt, dass du´s besser kannst! ;o)

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