Äußerst brutales Remake des gleichnamigen Wes-Craven-Klassikers von 1977.
Im Vergleich mit anderen Neuverfilmungen hält sich "The Hills have Eyes" sehr eng am Originaldrehbuch.
Eine Familie hat eine unfreiwillige Panne in einem früheren Atomtestgebiet der USA und wird dort von den verstrahlten Kannibalen heimgesucht.
Bis zur nervenzerrenden Wohnwagenszene weicht der Film nicht einen Millimeter von Wes Cravens Werk ab. Für alle, die das Original kennen, kann unter Umständen etwas Langeweile aufkommen. Bis dahin ist "The Hills have Eyes" nämlich auch nicht unbedingt blutiger. Die Verbrennung des Vaters war damals sogar etwas drastischer in Szene gesetzt.
Doch sobald die Überlebenden zum Gegenangriff blasen, nimmt der Streifen zügig Fahrt auf und fügt die Zutaten des modernen Horrors hinzu. Beinharte Action, gut getimte Schocks und bis zur Grenze des Erträglichen ausgereizte Splattereffekte.
Dass so etwas ohne Beanstandung durch die FSK gekommen ist, grenzt an ein Wunder!
Handwerklich und darstellerisch gibt es nichts zu meckern, war aber beim Original genau so.
Fazit:
Schaut man über ein paar Logikbrecher hinweg (z.B.: 4 platte Reifen gleichzeitig und keiner fragt sich warum) und kennt man den Klassiker nicht, hat man sicher noch viel mehr Spaß. Sonst lohnen sich auf jeden Fall die letzten zwanzig Minuten. 8/10 Punkten!