Eine sieben köpfige Familie fährt anlässlich der Silberhochzeit von Bob und Ethel Carter mit Ihrem Wohnwagen durch die Wüste nach Kalifornien. Auf dem Weg werden Sie von einem Tankwart mit einer falschen Wegbeschreibung an einen Ort geschickt, wo Sie einen „Autounfall“ bauen und im Niemandsland feststecken. Ein gefundenes Fressen für Kannibale Mutante, die dort isoliert von der Menschheit leben. Nach ca. einer halben Stunde sieht man auch die erste Bestie einen der beiden Hunde der durchreisenden Familie verzerren, der aufgeschlitzt wurde.
Angst hatte Ich persönlich nach dem Sturz von Bobby, Sohn der Familie Carter, der bewusstlos auf dem Boden lag und der weibliche junge Mutant bei ihm stand, dass es zu einer beiseitigen Liebesgeschichte ausarten könnte! Das war nicht der Fall, stattdessen rettet sie im laufe des Films dem Doug, Schwiegersohn von Bob-Ethel Carter, und seinem Baby das Leben, indem sie auf einen Mutanten springt, mit ihm die Klippe runter stürzt und stirbt. Dafür dass sie die Menschen umbringen können, war Sie eine von den guten, aber zu deformiert für die Gesellschaft, wenn man sie überleben lässt. Also lassen wir sie Suizid begehen, und damit ihr Tod einen Sinn hat, lassen wir sie einen Mutanten mit in den Tod nehmen. Wiederum hat man die beiden mutierten Kinder Leben lassen, aus Bangigkeit der Gesellschaftskritik. Derartige Szenen sind generell stillos und kitschig, zudem wirkt es bei einem Horror/Splatter Film auch noch unfreiwillig komisch. Einer der Schwächen war in „The Hills Have Eyes“ die Filmmusik, da hätte man eine bessere Auswahl treffen müssen. Es harmonierte meistens nicht mit dem Film, gegen Ende des Films gab es sogar einem das Gefühl, man würde „Rocky“ die Treppen Hochlaufen sehen.
Der Regisseur des Films Alexandre Aja (27!), wollte sich an der Story so nah wie möglich an das Original halten, dass man als einen positiven Aspekt wahrnehmen kann. Enttäuschend ist, dass die Schnitte der Gewaltszenen viel zu schnell waren, es wurde bei den Szenen zu kurz drauf geblieben, damit unter anderem der Film nicht nur die Genre-Fans anspricht und dadurch der kommerzielle Erfolg ausbleibt. Was mit Sicherheit die wichtigste und größte Schwäche bei einem Werk dieser Art ist. Wobei man auch fairerweise dazu sagen muss, dass das Filmstudio sicherlich auch ein Wort mitgesprochen hat.
Anhänger des Genres dürften allerdings mehr erwartet haben, wobei die Masse zufrieden gestellt sein dürfte.
Die Kritik liest sich im Ganzen wie ein Zerriss, was daran liegt, dass leidlich nur die negativen Seiten ausgearbeitet wurden. Den Film kann man sicherlich anschauen und gehört auch zu passableren seiner Art die ungeschnitten im Kino gelaufen sind. (6,5)