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Oha, ein Remake eines Wes Craven Klassikers, was will das wohl heißen; eins vorweg, werft eure Vorurteile von Remakes über den Haufen, denn Regisseur Alexandre Aja zeigt, wie man es besser machen kann.

Während der Film storytechnisch mehr auf ein Teenie-Survival-Horror ala Wrong Turn vermuten lässt, entwickelt sich die Handlung zunehmend zu einem bedrückenden Überlebenskampf, der gar nicht mal so extrem unrealistisch erscheint.

Atmosphärisch dicht wie sein Vorgänger-Werk "High Tension" baut Aja wieder geniale Spannung auf und weiß mit so manchem Schockeffekt aufzuwarten. Die recht unbekannten Schauspieler machen ihren Job außerordentlich gut und die dazwischen gestreuten unterschwelligen Seitenhiebe
auf die Republikaner in den USA und den Atomtests ergeben einen interressanten Beigeschmack.

Wie in seinen andren Filmen wartet der Hügel der blutigen Augen mit einigen derben und schmerzhaften Splatter-Szenen auf, die wahrlich nichts für zarte Gemüter sind. Da wird kräftig das Beil geschwenkt und verbrannt. Wer qualitativ hochwertige Remakes wie z.b. "Dawn of the Dead" mochte, wird auch hier viel Spaß dran finden!

Fazit: Alexandre Aja zeigt mit seinem Hollywood-Debut, dass er der richtige Mann für derben Horror ist und bewahrt dabei eindrucksvoll seinen individuellen Stil, getreu dem klassischen Survival-Genre, bei und serviert nebenbei allen Splatter-Fans eine prächtige Mahlzeit!
Für Horror-Fans ein Muss!

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