Ein klischeebeladen und außergewöhnlich brutaler Film. Klischeebeladen in dem Sinne das hier zum mindestens hundertsten mal ein Tankstellenbetreibender Hillbilly aus der hinterletzen Wüstenpampa gezeigt wird der seine wenigen Kunden gerne um die Ecke bringt. Aber dies sei nur am Rand erwähnt.
Irgendwann in den 50er oder 60er Jahren führte die US Regierung in einem Wüstenkaff Atomtests durch. Dies hatte zur Folge das die neu geborenen Kinder groteske Gendefekte auwiesen. Diese Kinder schleichen und morden sich nun durch die Prärie. Familie XY aud XY, bestehend aus Vater (der Chief), seiner Frau, deren drei Kinder sowie dem Lebensgefährten einer der Töchter sammt Baby halten zwecks Benzinnachschub an oben erwähnter Tanke, Hillbilly gibt Daddy einen angeblichen Abkürzungstip der in einem Totalcrash endet da die "Freaks" Frischfleisch benötigen und eine Stahlspitzenbestückte Kette auf die Straße gelegt haben. Kurz drauf kommt es zu drei wiederlich brutalen Morden (Daddy wird u.a. bei lebendigem Leib und an einen Baum gebunden verbrannt - echt fies) aber zuvor wird die jüngste Tochter noch von einem abartig aussehenden Kerl und dessen noch abartigerem "Kumpel" auf übelste vergewaltigt.. Bei den beiden restlichen Morden müssen die Verlobte (=älteste Tochter) und Mutti dran glauben. Hund Beauty findet ebenfalls kein gutes Ende. Den Rest kann man sich denken, ein reiner Rachefeldzug den keiner der Freaks überleben wird. Das nicht einmal vor Wickelkindern halt gemacht wird erhöht den "geschmacklos" Wert.
Fazit: Muss man wirklich nicht gesehen haben. Zudem kommt erschwerend hinzu dass es keine Auflösung gibt. Wir erfahren nicht welche Rolle der Hillbilly spielt, warum die mutierten (bis auf eine ausnahme) extrem brutal und gewalttätig sind, wieso sie in der Geisterstadt leben, was "am nächsten Tag" geschiet. NICHTS! Nachdem der vermeindlich letze Mutant hingerichtet wurde macht es plop und unser Film ist aus.
Ich verstehe es wirklich nicht das manchen User dieser Gewaltorgie zehn Punkte verleihen. Man sieht nichts neues wie es z.B. beim "Texas Chainsaw Massacre" der Fall war. Ich bin ein Fan von Horrorfilmen aber dennoch sollte man gewissen Filme nicht nur nach ihrem Blut, Gekreisch und Gedärmewert beurteilen.