Review

The Hills have Eyes (2/10)

In diesem Remake von Alexandra Aja, der auch schon mit "Haute Tension" die JK zu spüren bekam, hat die FSK mal wieder gezeigt, dass sie ihre besten Zeiten wieder aufleben lassen will.

Denn so viel gemordet, geschlachtet und gequält wurde im Kino schon lange nicht mehr, und der Videoeimer färbt sich blutrot.

Die Handlung ist wieder einmal dieselbe: Familie auf Wüstenurlaub, Abkürzung genommen, Strassensperre der irren in der Wüste, bums auf einen Felsen.

Dann gibt es Attacken in der Nacht, Kopfschüsse, Bauchschüsse, und danach: die grosse Abrechnung.

Denn, und dass ist zum einen die Message: auch wenn die Familie durch Strahlung der US-Regierung bei Versuchen irre geworden sind, gibt es keine Verständigung, kein Mitleid. Die Totaloperation, heisst: Ausrottung der genetischen Monster ist die einzige Hoffnung, und trifft damit auch den Kern der amerikanischen Gesellschaft.

Ausrotten, was man ausrotten kann und muss. Dank der FSK geht es richtig rund, und selten wurden behinderte Menschen, manche mit Stahlkorsett, so schön abgeschlachtet, weil ein für allemal Schluss mit lustig ist:Spitzhacke in die Stirn, Erschossen, Erwürgt.

Das mag für den pubertären Seher noch toll sein, und die Gewaltszenen sind wirklich nicht ohne. Schön auch, dass man sich mit den Richtigen identifizieren kann, und die kaputte Sippschaft endlich abgeschlachtet wird.

Was bleibt, ist ein faschistoides Machwerk, dass Gewalt glorifiziert als letzten Ausweg, auch wenn es hier in eine Notwehraktion verpackt ist.

US-Kino eben: es gibt keine Kompromisse, dann schlachten wir sie halt. DIe Ureinwohner lassen grüssen.

Fazit: Verkommene, genversaute Sippe ermordet, und wird selbst geschlachtet. Einiges fliegt und wird durchbohrt, aber wirklich glücklich wird dabei keiner. Ein faschistoides Werk.

Ich rate ab.

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