Setzte der Regisseur mit HIGH TENSION im Slasher-Genre neue Maßstäbe an Gewalt und Brutalität (allerdings nur in der uncut- Version), warteten die Fans gespannt auf das Remake THE HILLS HAVE EYES, ob sich dieser auch zu einer Gore-Granate entwickeln würde.
Die Fans wurden sicherlich nicht enttäuscht. Die Logik blieb ja schon bei HIGH TENSION auf der Strecke und das neue Machwerk an Grausamkeit und Härte ist ebenfalls nicht logischer aufgebaut.
Der Regisseur bedient ganz klar " die niederen Instinkte" in seinen Fans - natürlich ist alles optisch einwandfrei und kameratechnisch hipp verpackt.
Der Musikscore ist furchterregend und unheilschwanger gut gewählt. Die Wüstenlandschaft kommt gerade bei 16:9-Format "geil" herüber.
Die Storyline ist so einfach gestrickt, dass man zwischendurch auf's Klo rennen kann. Hier darf der Fan nichts Kompliziertes oder ungeheuer Innovatives erwarten.
Die gezeigte Härte und Grausamkeit ist bitter (aber nur in der unrated-Fassung!). Kein Teenie-Horror-Film sonder ein "echter Erwachsenen-18er" präsentiert sich auf dem Bildschirm.
Dreckig, hart, blutig ... und nicht leicht zu verdauen!
Fazit:
So sollten Horror-Remakes der Neuzeit sein: besser als das Original und absolut kompromisslos.
Dass auch hier die Logik auf der Strecke liegen bleibt und sich nicht mehr rührt, ist innerhalb der Genre-Grenzen akzeptabel.
Besserwisser können den Film "in die Wüste schicken" ...