Die Familie Carter ist mit ihrem Wohnwagen auf dem weg nach Kalifornien. Sie folgen dem "Tipp" eines mürrischen Tankstellenbesitzers und nehmen eine angebliche Abkürzung durch die hügelige Wüstenlandschaft New Mexicos. Diese entpuppt sich als Horrortrip, denn die Carters wissen nicht, dass die Gegend Atomverseucht ist und dass in den Hügeln Wesen leben, die es bereits auf sie abgesehen haben...
Ich muss sagen dass ich mich schon seit seinem Regiedebüt Hight Tension zu Alexandre Ajas Fans zähle, aber The Hills Have Eyes hat meine Erwartungen an seinen 2ten Film um längen übertroffen, denn letzterer bietet exzellente, schnörkellose Horrorkost, die wirklich unter die Haut geht. Wer allerdings Filme wie Saw schon für zu starken Tobak hielt, der wird an Ajas Adaption keine Freude haben, da der Härtegrad hier bei weitem höher liegt.
Ajas Psycho-Schocker zeigt Teenie-Slasher-Luschen wie Scream oder Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast durch seine atmosphärisch dichte Inszenierung und seiner kompromisslosen Brutalität regelrecht den Mittelfinger, ist aber trotz allem kein Film für voyeuristisch veranlagte Gewaltjunkies. Natürlich wird die Familie recht blutig deziemiert, allerdings steht dabei mehr der psychologische Terror als der Splatter im Vordergrund.
Fazit:
That´s horror! Alexandre Aja definiert das Genre mit seinem 2ten Terrorfilm neu und überschreitet bisher existierende Grenzen in Punkto Härte.Kameraführung, Atmosphere, Farbfilter, Musik. All das trägt dazu bei das diese 70er Jahre Remake ein rundum gelungenes, nervenzerfetzendes Horrorspektakel ist, dass man als (abgehärteter) Genrefan nicht verpassen sollte.