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Mit dem ersten "A Nightmare to Elm Street" dürfte Erfinder Wes Craven wohl den Grundstein zu einer der beliebtesten und qualitativ fast durchgängig guten Slasherreihe der etwas anderen Art gelegt haben. So etwas wie der Traum-Dämon Freddy Krueger der amerikanische Teenager in ihren Träumen metzelt war neu und sollte sich im Laufe der Jahre wohltuenend von stupiden Slashern wie der "Freitag der 13te" Reihe abheben. Der erste Freddy-Film ist bis auf manch zynischem Spruch Freddys eher humorlos, recht düster und erschreckend "normal" ging es hier zu. Bekannte Orte wie Schule, Wohnhaus und Keller dienen als Kulisse, werden hier noch nicht surreal dargestellt, sondern so wie man sie kennt - eingeflochten in die vielen Traumsequenzen schaffen sie Atmosphäre; Freddy ist hier noch nicht der "Scherzvogel" sondern ein von Eltern verbrannter Kindermörder der sich seine Opfer holen will. Diese Rolle wurde von Robert Englund so gut gespielt das er auch in weiteren Rollen verpflichtet wurde und sich gleich mit dem ersten Film den "Freddy" auf die Stirn gebrannt hat. Auch die restlichen Darsteller tun ihre Sache sehr gut, Johnny Depp in seiner ersten Rolle stirbt wohl den spektakulärsten Leinwandtod des hier eher "unspektakulären" "Nightmare" Films, schickt Freddy seine Opfer noch nicht mit einem zynischen Spruch einfallsreich in den Tod. Sehr überragend aber das Ende das die Frage offen läßt was nun wirklich real und was irreal ist...

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