Schlaf dient im Allgemeinen zur Entspannung.Wenn man einen Alptraum hat,ist man froh,wieder aufgewacht zu sein und sich in der Realität zu befinden.
Genau hier traf Wes Craven den Nerv des Zuschauers und schuf mit „Nightmare“einen Meilenstein des Teeniehorrors.
Kultfigur Freddy Krüger hat hier seinen ersten Auftritt und hinterlässt gerade mal vier Tote,schafft aber mit seinem Erscheinen eine innovative Killerfigur,die in späteren Fortsetzungen weiter ausgearbeitet wurde.
Auch Johnny Depp ist hier in seiner ersten Rolle zu sehen.Wenn man ihn hier beobachtet mag man kaum glauben,dass aus diesem scheinbar untalentierten Milchbubi mal ein so großer Darsteller werden sollte.
„Nightmare“besticht vor allem durch Atmosphäre und Spannung.Die Realität und die Surrealität des Traumes werden gekonnt miteinander verflochten,so dass eine Ausweglosigkeit entseht,die den Zuschauer in seinen Bann zieht.Die Sets sind herrlich düster,auch wenn die Schauplätze alltäglicher Natur sind,wirken sie vielleicht gerade deshalb besonders bedrohlich.
Auch der Soundtrack avancierte zum Kult,eingängig wie der von Carpenters“Halloween“oder“Fog“,bleibt er auf ewig im Gedächtnis des Zuschauers.
Bis auf das etwas verwirrende Ende gibt es an diesem Streifen kaum etwas auszusetzen.
Stimmungsvoller Grusel und kurzweilige Unterhaltung:Wes Craven schuf zur richtigen Zeit einen gelungenen Slasher,der in seiner Popularität unter den Horrorstreifen nahezu unerreicht ist.
8 von 10 Punkten