Review

Mit " Nightmare " wurde das Horrorgenre 1984 neu revolutioniert. Dies ist eindeutig Regisseur Wes Cravens beste Regiearbeit. Auch erfand er selbst die Figur Freddy Krueger und schrieb auch das Drehbuch. Nur wurde Dieses von den Produzenten etwas abgeändert, da man schon den Weg für den zweiten Teil legen wollte. Bis heute gibt es sieben weitere Sequels, in denen Freddy sein Umwesen treibt.
Story:
Die junge Nancy ( Heather Langenkamp ) leidet unter grausamen Alpträumen. Auch ihre Schulfreunde haben genau den selben Traum. In diesen Träumen treffen alle den ermordeten Kindermörder Freddy Krueger ( Robert Englund ), welcher sie dann im Schlaf ermordet. Die Polizei, inklusive Nancys Vater ( John Saxon ) glauben ihr kein Wort und Freddy vollbringt derweil weiter sein blutiges Werk, bis er nur noch Nancy vor sich hat. Doch Diese hat einen Plan um Freddy den Gar auszumachen.

Was sich aus einer recht einfachen Story alles machen lässt, dass beweist uns hier Wes Craven, welcher hier Filmgeschichte schrieb. " Nightmare " ist ein absoluter Kultfilm und gleichzeitig der beste Teil der Reihe.
Das die Story um den ermordeten Kindermörder nicht gerade innovativ ist, das ist uns allen klar, doch die Idee ihn in den Träumen der Jugendlichen morden zu lassen ist wieder sehr klug. Schlaf ist das wichtigste für den menschlichen Körper, wenn er sich dabei nicht entspannen kann, ist er bald nicht mehr zu gebrauchen und genau deswegen ist der Film so sauspannend. Freddy schlüpft in die Träume der Kids und ermordet sie dort blutig. Der Bodycount ist zwar nicht sonderlich hoch, doch die Morde gehen meist sehr blutig von Statten. Vor allem Freddys erster Mord an Tina ist sehr blutig und kultig ist auch die riesen Blutfontäne, welche aus Johnny Depps Bett spritzt. Auch die Erdrosselung des vermeintlichen Mörders ist recht deftig, auch wenn sie ganz ohne Blut auskommt. Ansonsten bietet der Film ein paar Ekeleffekte, wenn sich Freddy mal den Bauch aufschlitzt, oder sich zwei Finger abschneidet.
Das Beste sind hier jedoch nicht die Goreefekte, sondern die unheimliche Atmosphäre und die sehr kreativ gestalteten Träume. Eine bessere Horrorkulisse hätte man kaum zustande bringen können und wenn Freddy dann noch mit seiner Messerhand an irgendetwas kratzt, da stellen sich einem die Nackenhaare zu Berg. Überhaupt kann sich hier sogar der eingefleischte Horrorfan gruseln.
Der unheimliche und sehr vielseitige Score trägt auch ungemein zur Spannung bei.

Heather Langenkamp liefert hier als junge Nancy ihre beste Schauspielleistung ab. Sie durfte später im dritten und siebten Teil noch einmal mitwirken. Aber ihre Verkörperung der rebellischen Nancy ist durchweg glaubwürdig.
Johnny Depp ist hier in seiner ersten Spielfilmrolle zu sehen und sieht noch aus wie ein kleiner Milchbubi. Seine darstellerische Leistung kann man mit Denen von heute nicht vergleichen, er hat hier nun mal noch nicht so viel drauf gehabt.
Es war Cravens beste Idee die Rolle des Pizzagesichtes Freddy mit Robert Englund zu besetzen. Durch diese Rolle wurde er berühmt und es ist seine Paraderolle. Nie war Englund intensiver und böser als in der Nightmarereihe.

Fazit:
Nightmare revolutionierte das Horrorgenre neu und ist einer der besten Horrorfilme aller Zeiten. Mega spannend, blutig und mit tollem Make up. Die Schocks sitzen perfekt. Die Atmosphäre könnte gruseliger nicht mehr sein, sogar die darstellerischen Leistungen stimmen hier. Auch der Score ist brillant. Der erste Teil ist die Geburt einer Horrorlegende, einer Figur die heute fast jeder kennt und dieser Teil ist der beste der Reihe.
Ein echter Nägelkauer.

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