Wes Craven schuf mit diesem Film einen der spannendsten und blutrünstigsten Horrormovies der Geschichte. "Nightmare on Elm Street" gehört zu den absoluten Kulthorrorfilmen und Prägern des Neuen Horrorfilms. Die thrillistische und verwirrende Handlung von Traum- und Realwelt und ein genialer Freddy Krueger brachten das 10fache der Kosten wieder ein. Wenn einem Film vorausbestimmt ist ein Kultfilm zu sein, dann wäre der Film wohl "Nightmare on Elm Street".
Mit einem geringen Budget und nur wenigen Wochen Drehzeit schuf Horror-Altmeister Craven sein bestes und bekanntestes Werk. Die Effekte sind für die damalige Zeit und dem Low-Budget wirklich eindrucksvoll geworden. So bleiben uns Szenen wie Tinas Tod (das Herumgeschleife an der Wand) und Glenns Tod (die Blutfontaine) einfach immer in Erinnerung.
Aber nicht nur dies macht dem Film zu einem Kultobjekt, sondern auch der gutbesetzte Freddy Krueger (Robert Englund), der wirklich Spaß an seiner Rolle findet und sie auch in den übrigen 6 Seuqels und der Serie spielen würde. Hätte man einen anderen Freddy für die Fortsetzungen genommen, hätten die Filme sofort gefloppt. Englund ist die Rolle einfach auf dem Leib geschneidert.
Dann ist da noch die spannende Musik, die einem nicht mehr aus dem Gehör gehen will.
Mit der Freddyfigur schuf man zugleich einen komplett anderen Killer, der sich von den typischen Slashern wie Michael und Jason sehr unterscheidet. Im Gegensatz zu Jason ist Freddy witzig, quatscht gerne, hat Humor und spielt immer mit seinen Opfern. Was vorallem in den Sequels sehr zur Geltung kommt. Auch die Handlung ist bedeutend anspruchvoller und phantasievoller als die alten Slasherorgien ala Voorhees/Myers.
Fazit: "Nightmare on Elm Street" ist der absolute Pflichtfilm eines jeden Horrorfans und NICHT-Horrorfans.