Review

Die 80er waren ohne Zweifel das Jahrzehnt der Slasher Ikonen.

Egal ob Michael Myers, Pinhead, Jason Voorhees, die Mörderpuppe Chucky oder ein gewisser Freddy Krueger.
Nightmare - Mörderische Träume von Wes Craven ist dabei die Geburtsstunde jenes Krueger.
Ein Klassiker des Genres der auch nach über 20 Jahren voll auf zu überzeugen vermag

Im Mittelpunkt des ersten Teils steht dabei die Clique um die junge Nancy. Alle haben dabei mit Alpträumen zu kämpfen in der ein Mann mit Hut und gestreiften Pullover Jagd auf diese macht.
Nachdem Nancy miterleben muss wie ihre Freunde einer nach dem anderen dem unheimlichen Killer zum Opfer fällt nimmt sie den Kampf auf.

Es gibt Filme die bekommt der Zahn der Zeit nicht wirklich gut.
Und dann gibt es Filme wie Nightmare. Diese können sich auch im Laufe der Zeit ihre Qualität erhalten.
Bei Nightmare liegt es dabei bestimmten Faktoren.
Zu einen bietet der Ansatz des Filmes bzw der gesamten Reihe etwas ungewöhnliches und hebt ihn schon mal aus der Masse der Halloween Plagiate hinaus, welche im Zuge das Carpenter Klassikers erschienen.
Dazu kommen starke Effekte die herrlich Old School sind dennoch aber immer noch voll auf überzeugen und beweisen das es für gute Spezialeffekte nicht immer das große Budget benötigt.
Nicht zu vergessen ist zudem die sehr gute Besetzung.
Vor allem Depp ist bekanntlich inzwischen zum Superstar aufgestiegen während Heather Langenkamp als Nancy es immerhin zu kleinen Horror Ikone schaffte.
Und dann wäre ja noch Robert Englund der im Gegensatz zu Jason und Michael mit der Rolle des Freddy Krueger eng verbunden ist und auch in allen weiteren Fortsetzungen den Serienkiller gibt. 

Spannend, düster, packend, mit viel Kreativität umgesetzt und vor allem atmosphärisch dicht liefert Craven einen seiner besten Filme ab.
Deswegen auch 10 von 10 Punkten. 

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