Zum dritten Male springen einige Teenager dem Tod von der Schippe, nach einem ebenso dramatischen, wie unglaubhaften Unfall in einer Achterbahn. Eine der Überlebenden, Wendy, ahnt was ihnen bevorsteht, als ihre Fotos passend zum Déjà-vu Hinweise auf die tödliche Katastrophe geben, auch darauf, wer sein Ableben wie nachgeschoben bekommt... Die Story nimmt die ersten beiden Teile noch einmal von der Idee auf, bietet jedoch nichts Neues, was solch ein programmatisches Popcornsequel auch nicht unbedingt erwarten lässt. Was die beiden gute Vorgänger ausmachte war bekanntlich eine trickreiche Unfallserie voll schwarzem Humor, die sich bereitwillig vor alles andere stellte. Die hier nun ohnehin kaum vorhandene Rahmenhandlung wird von den nichts sagenden Charakteren kaum getragen, mitunter nervt das Geplänkel zwischen den Hochschülern sogar gewaltig. Und wenn sich eine Horrorkomödie schon selbst nicht ernst nimmt, könnte sie einiges zu einer leichtfüßigeren Ansicht beitragen, wäre sie nicht von so viel Tränendrüserei zwischen den blutigen Abgängen durchsetzt. Die Palette Gags gibt es trotzdem und bei den Unfällen ist man stets bemüht, unglaubliche Kettenreaktionen mit teils plakativ roten Enden zu kreieren, was fehlt, ist der ein oder andere Überraschungsmoment. Da hangelt sich jedes Unglück von langer Hand vorbereitet hoch, bis die Blutfontänen spritzen und der Zuschauer gelangweilt auf die nächste Klimax wartet. Das ganze Drumherum ist für diejenigen, die nach dem Genuss von Teil eins und zwei die Ursache ohnehin schon längst parat haben, reines Warten auf den ausstehenden Bodycount, für sich allein genommen funktioniert der ganze Streifen nur noch leidlich. So wartet James Wong, der auch das Original drehte, zwar mit einigen böshumorig ausgeheckten Abgängen für die körperbewussten Delinquenten auf, bekleckert sich allerdings ansonsten mit nicht mehr, als einen dritten Teil zu drehen, der kaum zu mehr wert ist, als in der Videothek zu stehen. Immerhin werden die Hühnchen unter dem Solariumbräuner amüsanter gegrillt, als es beim Kollegen "Düstere Legenden 3" der Fall ist, mit Sympathieträgern tut sich der Cast hier sowieso extrem schwer.
Fazit: Innovationslosigkeit ist bei Sequels von auf Trickspezialisten geeichten Filmen fatal. Und wirkt reichlich hingeschludert. 4/10 Punkten