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Wendy, die unter einem Kontrollwahn leidet, ist mit ihren Freunden auf einem Jahrmarkt. Bei der Achterbahn angekommen, kriegt sie eine Vision vom Tode aller. Sie und ein Batzen anderer Personen, darunter der Freund ihrer Freundin namens Steve, meiden die Achterbahnfahrt und überleben das Desaster. Doch sie haben ihre Rechnung ohne den Tod gemacht.

Das schönste am Film ist wie schon bei den Vorgöngern, dass die Tode der Figuren bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sind. Die bedrohliche Musik und der gute, geschickte Schnitt sorgen hier stets für ordentliche Spannung. Die Tode sind zwar durchschaubarer als noch beim tollen zweiten Teil, aber sie sind immernoch hoch kreativ. In keinem anderen Film wird diese Thematik derart zekebriert und es macht wirklich Spaß, hier zuzuschauen.

Die Charaktere hingegen sind alle 08/15 und nicht besonders spektakulär. Keinem trauert man wirklich nach, wenn er stirbt. Zuviel Charakterballast hätte dem Film aber auch nur geschadet. Immerhin gibt es was für die Augen, da die Darstellerinnen ansehnlich sind und wie schon bei den Vorgängern gerne ein bisschen Haut zeigen. Auf einigen Tatsachen wird leider in den Dialogen zu sehr herumgeritten. Dass Wendy einen Kontrollwahn hat, wird bestimmt 10 mal erwähnt und nervt.

Die Darsteller sind auch nicht wirklichen beeindruckend, werden aber den Anforderungen gerecht. Das Weinen kauft man Wendy ab und auch Steve ist glaugwürdig.

Dem Film hilft der neue Impuls, dass die Todesursachen auf den Fotos bereits zu erahnen sind. Dies erzeugt eine gewisse mysteriöse Stimmung. Jedoch ist die Idee aus "Das Omen" abgekupfert. Ansonsten bietet "Final Destination 3" nichts neues. Aber das sollte der Film ja auch gar nicht.

Als Fazit bleibt also zu sagen, dass der Film sehr gut unterhält, sich aber seinen Vorgängern unterordnen muss. Er hat keine Neuerungen, ist aber allen zu empfehlen, die das Sterben mögen. Jedenfalls in Filmen.

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