Jahre bevor Wes Craven überhaupt an "Last House on the Left" gedacht hat und noch viiiiiel länger bevor in Korea ein Film wie "A Bloody Aria" entstand, gab es schon diesen hundsgemeinen kleinen Bastard.
Arch Hall Jr. ist unglaublich! Gegen ihn wirkt David Hess in LHotL wie ein Sozialpädagoge und Menschenfreund! Selten hat man so eine grenzdebile, hassverzerrte Psychofresse gesehen. Die perfekte Rolle für ihn, man zweifelt daran, ob er die Rolle nur spielt, oder wirklich so ist.
Für einen Film aus den 60ern werden doch bereits einige unangenehme Szenen geboten: eine Frau wird mit dem Gesicht in den Dreck gedrückt, der Irre benutzt seine Geiseln als Zielscheibe für seine Schießübungen, ein Kopfschuss usw..und stets grenzdebiles, irres Gelächter. Vor allem dann, als unser Sadist zwei Cops erschießt, weil er sich bedroht fühlt und zusammen mit seiner nicht minder durchgeknallten Freundin munter auf dem Motorrad mit der Hupe spielt - wie kleine Kinder.Der Film ist allerdings bierernst, keine Spur von Humor.
Was am Ende aus unserem Psycho wird - nun: see for yourself. Aber es ist recht kreativ.