Jack Arnold schuf mit der Geschichte über einen immer kleiner werdenden Typen einen Klassiker des Science-Fiction-Films der 50er.
Scott Carey beginnt kleiner zu werden,nachdem er bei einer Bootstour mit seiner Frau in einen radioaktiven Nebel gerät.Die Ärzte sind ratlos und können den Schrumpfungsprozess nicht aufhalten.Scott wird so klein,dass er in einem Puppenhaus untergebracht wird,nach dem Angriff einer Katze landet er im Keller,wo Hunger und eine Spinne den Kampf ums Überleben begleiten.
Die faszinierende Geschichte wird von ständiger Ungewissheit unseres melancholischen Helden begleitet.Noch in einem Moment beruft er sich auf den Ehering,den er trägt,doch schon im nächsten Moment rutscht er ihm vom Finger.Wir verfolgen den Weg eines Mannes in die Einsamkeit,der am Ende nichts außer sich selbst hat – und den Willen zu überleben.
Somit spielt der wesentliche Teil im Keller,Scott ist mittlerweile nur noch Fingernagelgroß und muß sich gegen eine Spinne verteidigen.Alltägliche Gegenstände werden zu wichtigen Utensilien zum Überleben wie Nadel und Garn,eine Schere oder der Käse in der Mausefalle.
Tricktechnisch für die damalige Zeit sehr überzeugend mit Extraanfertigungen großer Möbel und Split-Screen gedreht,wirkt besonders der Fight mit der Tarantel relativ echt,da hierfür ein echtes Tier verwendet wurde.
Grant Williams gibt hier eine überzeugende Darstellung eines Mannes,der alles verliert und doch die Hoffnung nie aufgibt.
Je kleiner er wird,umso spannender wird der Film,nur das Ende fällt etwas zu versöhnlich aus.
Definitiv ein Klassiker,der beim Zuschauen immer wieder kurzweilige Freude mit sich bringt.
9 von 10 Punkten