Der Film hat bei uns einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen: Auf der einen Seite machen sich zunächst wohlige Spannung und ein "Hammer-Feeling" breit, unterstützt durch die guten schauspielerischen Leistungen (Edward Woodward, leider vorgestern verstorben, und Christopher Lee). Der Mittelteil hängt dann jedoch spannungsmäßig total durch und man fragt sich ob hier überhaupt ein Drehbuch vorhanden war. Doch gerade als wir zur Vorspul-Taste greifen wollten fängt sich der Film wieder und endet in einem fulminanten Finale, das einen nach dem langweiligen Mittelteil quasi auf dem falschen Fuß erwischt, deshalb um so mehr wirkt und das man so schnell nicht mehr vergisst. Und mit Beginn des Abspanns vor untergehender Sonne beginnt sich der verblüffte Zuschauer zu fragen, ob das nun ein guter Film war oder nicht. Sehenswert ist er jedenfalls allemal!