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Schon erstaunlich, mit welch simplen Mitteln (gefärbte Kontaktlinsen, ein paar obskure technische Apparate und ein kleines "Monster", das ausschaut wie ein Lampenschirm mit Fühlern und Krallen - und das war es auch schon) der legendäre Roger Corman die Illusion einer Landung eines extraterristischen Spions auf der Erde erzeugt. Wer weiß, was ein Ed Wood mit denselben Möglichkeiten aus dem Stoff gemacht und verbrochen hätte? Da der Eisklotz von Alien-Agent, wie es sich in den 50s für getarnte Schurken aus dem Kosmos so gehört, zu keinerlei Gefühlsregungen fähig ist und ihm mit Abstand die meiste Screen Time gehört, wirkt der gesamte Schnellschuss von Film etwas steif und hözern. Besonders die telepathischen Drohungen kommen sehr roboterhaft rüber, aber das unterstreicht wiederum die Fremdartigkeit des unheimlichen Eindringlings. Insgesamt kein übles B-Movie, auch wenn häufig das Mikro im Bild ist.