Der Imker und Professor Dr. Zinthrop, der eigentlich einen Großkonzern mit Honiggelee beliefern sollte, erforscht lieber die verjüngende Wirkung des süßen Bienenkots. Fleißig probiert er das Sekret an Meerschweinchen und Hunde aus. Eine in die Jahre gekommene Dame, die als Aushängeschild für ein Kosmetikunternehmen in die Kritik gerät, wendet sich an Zinthrop und injiziert sich das Wundermittel schließlich eigenmächtig – mit verheerenden Folgen…
US-Monsterhorror aus den 50er-Jahren hat mit seiner Schwarzweiß-Ästhetik, den schrullig-schlecht gemachten FX und der theatralischen Musik durchaus seinen Scharm. THE WASP WOMAN von dem Regie-Gespann Jack Hill (SPIDER BABY, FOXY BROWN, SWITCHBLADE SISTERS) und Roger Corman, der mittlerweile auf eine Filmographie von über 300 B-Movies zurück blicken kann, ist ein Trittbrettfahrer des ein Jahr früher fabrizierten DIE FLIEGE mit Vincent Price. Der Film besticht durch stechende Langeweile, einen Schwarm voll Ereignislosigkeit und eine Handlung so zähflüssig wie Nektar. Ein formschönes Wespenweib, wie uns das Kinoplakat präsentiert, wird natürlich nicht geboten. Die auftretende Insektendame gleicht mit ihren Augen, die wie Tannenzapfen aussehen, und den astigen Fühlern eher einem Wolperdinger. Ihre Auftritte sind extrem rar. Der eindrucksvollste erfolgt, wie sollte es anders sein, ein paar Minuten vor Schluss, wofür man 70 unendlich lang anmutende Minuten ausharren muss. Bezeichnend, dass es der Film bislang nicht in die „Galerie des Grauens“ geschafft hat. Als Einschlafhilfe aber definitiv zu empfehlen.
Fazit:
Schwirr ab, Mistding!