Review

Der Tiefpunkt der Reihe. Jeder Reihe. Sogar der Dreierreihe. 

Außer vielleicht ein paar der mutigeren Beteiligten würden sich bei "Howling VII" glaube ich die meisten wünschen, dass dieses miserable Machwerk direkt neben dem "E.T."-Videospiel irgendwo in der Wüste verschachert worden wäre... Dieser siebte und (vom Reboot abgesehen) erstmal letzte Teil der Reihe macht einen auf "Silent Night, Deadly Night Part II" und kaut nicht nur einige Szenen seiner Vorgänger 1 zu 1 wieder, sondern lässt dann nahezu unverschämt hässlich ein paar krude Leute in einer Countrybar (?!) mehr oder weniger auf einen Werwolf warten - und uns Zuschauer gleich mit...

Howling: The Line Dance

"Howling: New Moon Rising" schießt schnurstracks in die Bahnen von sowas wie "Birdemic" und ist eigentlich eine einzige, lange Frechheit. Eine lächerliche Frechheit. Aber trotzdem eine Frechheit! Selbst mit dem niedrigen Standard des Markennamen "Howling" ist das ein unfassbar krasser Cashgrab. Ich tue mich schwer, dazu "Film" zu sagen. Ein Flickenteppich, Etikettenschwindel, Verarschung, Arbeitsverweigerung, Mittelfinger. All das passt schon besser. Über seine Harleyfahrer, Barkeeper, Busenwunder mit schlechtem Modegeschmack und seine allgemeine Grenzdebilität muss ich ab und zu schmunzeln. Aber das war's dann auch schon an Positivem. "Howling VII" ist ein Nichtfilm. Wer sich hier Werwölfe verspricht bekommt Countrymusik. Wer hier Splatter will bekommt Seifenoper. Wer an Action denkt bekommt einen Bingoabend. Wer sich haarige Angelegenheiten wünscht bekommt Pferdeschwänze. Und eben diese hätten sich die Macher im Grunde sonstwo hinstecken sollen anstatt "Howling VII" auf die unbewaffnete Welt loszulassen... 

Fazit: wer dachte, mehr oder weniger alle "Howling"-Sequels sind schlechte Filme... hat Recht! ... Und den belehrt "The Howling VII" trotzdem eines Besseren bzw. rückt die Messlatte nochmal gnadenlos gen Bodensatz. Danach war die Reihe erstmal toter als tot - und das völlig zurecht! 

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