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Ich gebe der Kritik von Tool Recht. Der Film ist äußerst durchschnittlich, also ok, aber beileibe nicht das, was er sein will. Dazu enthält er viel zu viel Filmklischees in dramaturgischer Hinsicht, aber auch in formaler. Von den inhaltlichen ganz zu schweigen. Die Schauspieler sind durchweg gut, besonders Nora Tschirner sieht ja aus wie weiland Nena! Yummi,Yummi! Aber der Film ist ansonsten leider zu brav, zu bieder und zu lehrbuchhaft. Wie eine Fleißarbeit in Sachen Punks, DDR und Schulbuchlektüre a la Romeo und Julia! Das reicht aber nicht für einen Film, der berühren soll! Witzigerweise reflektieren genau diesen Eindruck auch die Darsteller im Filmkommentar auf der DVD. Recht naseweis machen sie sich die meiste Zeit über den Film und die Figuren lustig. Auch wenn es manchen leicht zufällt, so leicht ist es dann doch nicht, auch noch einen guten Film zu machen...
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Dass der Film mit vieler Lorbeeren bereits im Vorfeld überhäuft wurde, ist ja bekannt. Deshalb habe ich auch einen guten Film erwartet. Leider wurde ich dann allerdings etwas enttäuscht. Die schauspielerischen Leistungen sind zwar O.K., aber auch nichts Überragendes. Die Geschichte, dass sich eine West-Tante in einen Ost-Punk verliebt ist ja ganz niedlich, wirkt aber recht an den Haaren herbeigezerrt und geschieht irgendwie zu schnell. Der restliche Verlauf des Films entwickelt leider nur selten Spannung, obwohl es eine brisantes Thema ist / war und wirkt teilweise zu langatmig. Alles in einem war ich enttäuscht, da die hübsche Hauptdarstellerin und der ganz gut gelungene Soundtrack über die meiner Meinung nach zu fade Erzählweise nicht hinwegtäuschen können.