Review

Völlig überrascht war ich vom Besson’schen Original. Also warum nicht auch mal das Ami-Pendant auf die Netzhaut projizieren lassen. Es soll doch alles ähnlich gut sein und vielleicht würde mich Bridget Fonda auch noch mehr frohlocken lassen als Anne Parillaud damals. Hinzu kommt eine höhere „Selbstkontrollen Einstufung“. Etwas mehr Saft hat ja noch keinem Film geschadet. Also ran damit!

Aber was ist denn das? Plagiate gehören doch klischeehafterweise nach Ost-Asien. Hier wurden komplette Szenen kopiert bis hin zu den einzelnen Wortfetzen. Ich war bei keiner Szene überrascht und konnte fast auf Anhieb mitsprechen. Will man so etwas gucken? Hinzu kommt das alles ohne den europäischen Charme auskommen muss und massentauglicher gestaltet wurde. Was für mein Verständnis ein Downgrade darstellt. Völlig negativ überrascht war ich von Harvey „Mr. Wolf“ Keitel. Was war da los? Ich bezeichne es mal als einer seiner schlechtesten Rollen, wie gerne wünschte ich mir in dem Moment Jean Reno zurück.
 
Zum Schluss bleibt ein umgeschriebenes Finale, was aber alles andere als gelungen daher kommt.

Traurig ist das wir alles schon einmal gesehen haben und das sogar wesentlich besser. Also bleibt mein Resümee für hier ganz anders als im Vergleich zum Original:

Ein widerliches Filmchen ohne Da-seins-Berechtigung. Lasst ihn rechts liegen und bleibt bei dem was sich Original schimpft!

Euer Plagiate zerreißende Gonzo

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