"Codename: Nina" ist mit Abstand eines der besseren Remakes. Ich weiß nicht, was alle gegen diesen Film haben? Persönlich finde ich ihn weitaus besser als das Original von Luc Besson.
Die Story dürfte eigentlich bekannt sein: Eine junge, drogenabhängige Frau wird festgenommen und von einem ominösen Geheimdienst vor ein Ultimatum gestellt. Entweder sie arbeitet für die Regierung oder sie wird hingerichtet. Natürlich nimmt die Frau das Angebot an. Doch nach einigen Mordaufträgen verliebt sie sich in einen Mann. Kurzerhand setzt man darum einen Killer auf sie an, der sie beseitigen soll. Doch stattdessen wird der Killer selber von der Frau beseitigt, die dann untertauchen kann.
Das US-Remake von "Nikita" zeichnet sich unter anderem durch sehr gute Darsteller aus. Bridget Fonda (Kiss of the Dragon) spielt ihre Rolle hervorragend und überzeugend. Gabriel Byrne (End of Days) ist nicht minder hervorragend als Fonda und gibt einen guten undurchsichtigen Agenten ab. Harvey Keitel (Little Nicky) kommt in seiner Rolle als Killer allerdings etwas zu kurz. Und Dermot Mulroney (Bad Girls) spielt wieder einmal den dauergrinsenden Lover von nebenan. In Sachen Regie hat John Badham (Gegen die Zeit) jedoch prima Arbeit geleistet, mit der man zufrieden sein kann.
Und die Freigabe ab 18 verstehe ich eigentlich auch nicht, da der Film nicht allzu brutal daher kommt. Sicher... es wird etwas rumgeballert und Blut fließt. Doch das gibt es in Filmen ab 16, und sogar ab 12, auch oft, manchmal sogar mehr als in diesem Film.
Unterm Strich ist "Codename: Nina" ein gut gemachtes Remake, das den Original-Film sogar noch übertrifft, was nicht vielen Remakes gelingen dürfte.