Dan, ein Athlet, stellt einen neuen Weltrekord im Sprint auf, da er von der Existenz der allgegenwärtigen Matrix weiß und sie somit entscheidend beeinflussen kann. Dieser Kurzfilm ist also ebenfalls im Matrix-Universum angesiedelt, was die ersten Bilder und Dialoge auch schnell klar machen. Nach seinem Weltrekord träumt er nun davon diesen erneut zu bestätigen und tritt trotz Muskelproblemen und der Warnung seines Trainers Tom beim Wettkampf an. Es kommt zur Konfrontation mit der Matrix.
Im Großen und Ganzen wirkt der Film etwas langweilend, weil nichts passiert, wodurch sich der Zuschauer mit den Charakteren identifizieren kann. Es ist einem so ziemlich egal, aus welchem Grund auch immer Dan das macht, was er macht und wie er es macht. Die Story will einfach keinen Matrix-Funken überspringen lassen; alsbald steht die Geschichte ganz allein im Raum - ohne Zugehörigkeit, leer erzählt.
Der eigenwillige Grafikstil ist nicht jedermanns Sache, viel Schwarz soll für Kontrast sorgen und die Gestalten und Bilder wirken oft schon beängstigend. Der Stil ist aber auf jeden Fall eine mehr oder weniger gute Methode sich von der Masse abzuheben.
Zum Soundtrack ist eigentlich nur zu sagen, dass er im größten Teil des Kurzfilms gut angebracht ist und die jeweilige Situation mit Schwung unterstreicht. Kein riesen Score, aber für den Film völlig in Ordnung.
Fazit:
Diesen Kurzfilm empfehle ich nur Leuten, die sich mit dem Thema Zeichentrick und Animation auseinandersetzen wollen, da er wegen seiner Optik schon fast in Richtung Kunstfilm tendierd. Matrix-Fans können getrost die Finger davon lassen - hier verpassen sie keine spannende Einzelheit.
5/10