Lucky #Slevin
Zwei verfeindete Gangsterbosse: The Boss (Morgan Freeman) und Der Rabbi (Sir Ben Kingsley), ein gefürchteter Killer: Mr. Goodkat (Bruce Willis), ein junger Mann am falschen Ort zur falschen Zeit: Slevin (Josh Hartnett), dazu noch ein Haufen schräger Typen. Diese Figuren mischt Regisseur Paul McGuigan zu einem herrlichen teils schwarzhumorigen Thriller mit erstklassigen Dialogen und zahlreichen Wendungen.
Aber nun zum Inhalt:
Der junge Slevin ist scheinbar ein Pechvogel wie er im Buche steht. Er wurde gefeuert, hat seine Freundin mit einem anderen erwischt und seine Wohnung ist auch futsch. Kurz entschlossen nistet er sich bei seinem Freund Nick in dessen Wohnung ein. Hier bekommt er von zwei recht ungehaltenen Personen einen Besuch abgestattet, die eine ganze Menge Geld von Nick einfordern. Er behauptet nicht Nick zu sein und sie nehmen ihn mit und schleppen ihn zu ihrem Boss. Dieser Boss ist eine grosse Nummer in der Unterwelt und bietet Slevin/Nick einen Job an….
Mehr zum Inhalt preiszugeben, wäre für den Interessierten nur fatal.
Die Schauspieler wissen alle zu überzeugen. Jede Rolle ist erstklassig besetzt. Man merkt, den Schauspielern einfach an, dass sie Spaß bei der Inszenierung hatten und sich einfach an dem tollen Drehbuch erfreuen konnten. Trotz des bissigen Humors verkommt der Film nie zu einer Komödie und das ist auch gut so. Der Gewaltgrad ist ebenfalls genau richtig gewählt.
Fazit: Das ist endlich wieder ein Film, der einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt. Das gibt es nicht oft. Hier gibt es skurille Figuren - die sich wie bereits erwähnt - knackige, schnelle und vor allem witzige Dialoge liefern. Eine Story, die zwar nicht mit einem extremen Aha-Erlebnis am Schluss aufwarten kann, aber auf jeden Fall zu überzeugen weiss. Schnelles, aber nicht hektisches Erzähltempo und stetige Spannung auf hohem Niveau machen diesen Thriller zu einem echten Erlebnis.
10/10 Feuer frei.