Tausend und eine… wer hat gelacht?!
Den hatte ich als Kind mit großen Augen gesehen, ähnlich wie „Sindbads 7. Reise“ oder „Jason & die Argonauten“ - und auch wenn er jetzt nicht mehr die gleiche Wirkung hatte wie damals… schön dich nochmal gesehen zu haben! Erzählt wird in diesem sandigen Märchen aus dem (westlich-künstlichen) Orient von einem jungen Prinzen, der für einen gierigen Kalifen auf einem fliegenden Teppich ein Abenteuer bestehen soll - und dabei um das Herz seiner geliebten und festgehaltenen Prinzessin kämpft…
Araaabische Naaaacht…
Fast wie einst in der gondeligen Attraktion im Phantasialand ist hier alles am Start, was in einen solchen filmischen Basar gehört: rasselnde Säbel und keifende Djinns, fliegende Teppiche und ausdrucksstarke Bärte, kleine Äffchen und ausdauernde Kamele, giftige Skorpione und staubige Höhlen, Dünen und Bauchtanz, Moscheen und Wüste, goldene Drachen und Geheimhänge, prachtvolle Roben und weiche Stoffe… alles zwar Klischees, doch wenn sie so süß umgesetzt sind wie hier, sogar mit einem kleinen „Aladdin“-Verschnitt mittendrin, dann habe ich sicher nichts dagegen. Heute genauso wenig wie mit sechs Jahren. Christopher Lees Aura obendrauf (zuerst dachte ich sogar, er hat eine Doppelrolle!). Wo er ist, lässt sich natürlich auch Herr Cushing nicht lange bitten und immerhin kurz blicken. Super attraktive Prinzessin. Mutige Helden. Tolle Beleuchtung. Etwas Witz. Etwas Thrill. Viel Abenteuer. Eine Einstiegsdroge in den fantastischen Film. Noch gänzlich unbedacht und unschuldig. Aus einer anderen Zeit…
Fazit: süßer, kindlicher Orientteppich mit vielen Fransen und jedem Klischee, das man sich denken kann. Stabil - zumindest für junge Zuschauer!