Review

Freddy is back! Selbstverständlich folgte gleich ein Jahr nach dem überraschendem Erfolg des ersten Teils eine Fortsetzung. Nightmare 2 gilt allerdings zu Recht unter den meisten Fans als schlechtester Teil der Reihe.

Der Kindermörder versucht hier, den armen und unwissenden Jesse, dessen Familie in das Haus der Thompsons eingezogen ist, für seine Lieblingsbeschäftigung zu benutzen: das Töten. Grob gesagt ist das die Geschichte dieser einschläfernden Fortsetzung, dessen größtes Problem an der Einfallslosigkeit aller Beteiligten besteht.

Zu sehr orientiert sich der Film an seinem Vorgänger, scheitert beim Einfangen der düsteren Atmosphäre kläglich und storytechnisch scheint hier sowieso nichts zu gehen. Der Film wirkt wie ein Zusammenschnitt eines 3-Stunden-Films; Dialoge sucht man vergebens, es folgt eine Traumszene Jesses nach der anderen und plötzlich ist er viel schlauer als vorher. Auch andere Information über Freddy scheinen aus dem Nichts bzw. aus dem hinterlassenen Tagebuch von Nancy (Ideenreichtum at it’s best!) hervorzukommen. Die beiden Hauptdarsteller, wenn man überhaupt von zweien sprechen kann (eigentlich ist es ja nur Jesse), sind leider verdammt unsympathisch. Das ist ein Riesenproblem, denn auch Nebencharaktere, wie es beispielsweise Johnny Depp im ersten Teil war, sucht man vergebens. Dies führt dann schließlich dazu, wie schon oben geschrieben, dass Dialoge eher rar sind und doch lieber durch eine weitere Traumsequenz ersetzt wurden. Folglich wird der Film schnell langweilig, die abgehackte Inszenierung ist einfach zu anstrengend. Achja, wo ist die schöne Musik hin?

Zum Glück distanzierte man sich ab Teil3 vom ernsten Horror und driftete ins comichafte ab. Teil2 ist der schwächte Teil der Nightmare Reihe - zum Glück auch der Kürzeste! (3/10)

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