Review

5 Jahre später... Die Familie des jungen Jesse erwirbt zu einem Spottpreis ein uns allen wohlbekanntes Haus in der Elm Street. Sehr bald beginnt Jesse schlecht zu träumen und muß bemerken, dass sich ein gewisser Fred Krueger versucht sich in seinen Träume seines Körpers zu bemächtigen, um so einen Zugang in die Relität zu erhalten und weiter zu morden.
Sehr bald beginnen Menschen aus Jesses Umfeld auf mysteriöse Weise zu sterben...

Nach Wes Cravens briliantem ersten Teil geht die Serie nun also in die zweite Runde, hierbei werden viele Motive des ersten Teils ohne große Veränderung wiederholt und es gibt wenig neues zu bestaunen. Zwar sind die Morde (natürlich nur in der ungeschnittenen Version) recht blutig ausgefallen und der Film ist grösstenteils spannend
inszeniert. Wieder gibt es einige gute Ideen zu verbuchen, etwa wenn Jesses verhasster Sportlehrer von Allerhand Sportgerät attakiert wird, allerdings ist von der genialen Atmosphäre und der makaberen Rafinesse des ersten Teils kaum etwas übrig geblieben. Nach dem Leitspruch: "only love can beat the demon", den Oliver Stone einige Jahre später seinem "natural born killer" in den Mund legen sollte, ist es letztendlich die Zuneigung seiner Freundin die Jesse aus Freddys Bann befreien kann.
Ganz dem Schema des ersten Teils folgend wird das Happy end zum Schluss relativiert und der Zuschauer ins Ungewisse entlassen.
Mit diesem schnell nachgeschobenen Sequel sollte offensichtlich aus dem Erfolg von Teil 1 nocheinmal Kapital geschlagen werden, wobei der Film aber für die Entwicklung der weiteren Serie und ihrer Figuren absolut bedeutungslos bleibt.

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