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Ich war zwar von Nightmare 1 nicht so begeistert, dennoch hat er mich mich unterhalten. Was allerdings Jack Sholder mit dem schludrig inszenierten Teil 2 abliefert ist gelinde gesagt unter aller Kanone.

Ein junge zieht mit seiner Familie in genau jenes Haus wo Nancy unlängst lebte. Dort beginnen auch bald grauenhafte Alpträume den Jungen zu plagen. Es dauert nicht lange bis Freddy auftaucht und den Freundeskreis des Jungen erheblich dezimiert.

Unnötig zu sagen das diese Fortsetzung wohl unvermeidlich war, das man allerdings Regie und Crew so unter Druck setzte das dieses Endresultat dabei rauskam ist unverzeihlich.

Aber ganz von vorn. Freddy ist nun keine Alptraumgestalt mehr, sondern kann auch die reale Unwelt unsicher machen und bemächtigt sich gern mal eines Menschlichen Körpers um zu morden. Warum das so ist, obwohl er es in Teil 1 nicht konnte, wird uns gar nicht erst erklärt. Das allerdings ist nur die Spitze des Eisberges. Denn bis auf Robert Englund sind alle Darsteller absolut untalentiert, die Effekte absolut mies und was da Storytechnisch auf den Zuschauer losgelassen wird darf man getrost in die Tonne kloppen. Die schludrige Inszenierung, die flachen Dialoge und das abhandeln von Teil 1 in einem Satz lassen spätestens nach 30 Minuten den Fan fluchen. Die deutsche Synchro ist superschlecht was man von Warner nicht gewohnt ist. Die allerdings könnte natürlich auch nichts mehr retten. Auch hat Warner den Film für eine FSK 16 Freigabe regelrecht gerupft, und wer nicht zumindest die Originalfassung kennt blickt in Finale gar nicht mehr durch. Die Unglaubwürdigkeit und Krudheit des ganzen lässt einen Echt am Verstand des Autors zweifeln. Mit Teil 3 ging es dann Gott sei dank bergauf. Das macht diesen filmischen Erguss aber auch nicht besser.

2/10 Gnadenpunkten für 2 oder 3 gute Effekte!

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